Wolfgang Brunner, Schriftsteller, Lektor und Texter für Mediabooks Wolfgang Brunner - Schriftsteller, Lektor und Texter

 

 

 

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Kommentare

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  • Mark Götzke (Mittwoch, 24. Juni 2026 19:15)

    Guten Abend, gerne möchte ich das kommende lovecraftianische Buch vorbestellen - gerne auch signiert! Ist die möglich?
    Danke und Gruß

  • HELGA Tschuschke (Donnerstag, 18. Januar 2024 14:33)

    Hallo! Ich suche verzweifelt Ihr Buch " Smith mein Leben bis zur Tragödie der Titanic" ist nirgends zu bekommen. Ich brauche es dringend als Premierengeschenk für meinen Sohn, der den Kapitän verehrt ind ihn in Schwäbisch gmünd im Kolping Musiktheaterverkörpern darf. Können Sie mir behilflich sein? Danke!

  • Sina Kase (Freitag, 11. August 2023 20:55)

    Hi!
    Danke für das tolle Lektorat für meinen Debutroman "Einheit 702"! Ich wusste nicht wie das lief, so ein Lektorat, so eine Veröffentlichung, und du hast alle meine dummen Fragen bestens beantwortet und meine Geschichte zu diesem tollen Roman gemacht! Vielen Dank!

  • Ilona Stein (Samstag, 25. September 2021 11:53)

    "Der König und der Schmetterling" haben mich absolut begeistert! Ein Buch das ich jedem Paar ans Herz legen kann, bzw. jedem, dem es wichtig ist mehr darüber zu erfahren was Liebe ausmacht und worauf es im Miteinander ankommt. Hut ab, wundervoll geschrieben!Ein Buch voller Weisheit und Poesie!

  • Frank Heitkamp (Sonntag, 08. November 2020 14:21)

    Hallo Wolfgang,
    wir haben uns schon länger nicht mehr gesehen. Ich hoffe dein Buch über das Gefängnis läuft gut. Ich hatte einen Lageplan für dich gezeichnet.
    Wir sehen uns garantiert mal wieder. Viel Erfolg wünsche ich dir!
    Allerbeste Grüße!
    Frank

  • Uwe Wilhelm (Freitag, 26. Juni 2020 12:17)

    Tolle Website. Noch nie in dieser Form gesehen! Sehr übersichtlich und kompakt zugleich. Mein Kompliment!!

  • Dennis Kaschuba (Dienstag, 26. Juni 2018 18:36)

    Nachtzug ist dass zweite Buch von Wolfgang Brunner was ich gelesen habe und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch besteht aus zwei Handlungstränge (ich werde die Geschichte nicht zusammenfassen, dafür ist der Klappentext da), die Perfekt verbunden werden. Nach meiner Auffassung ist der Kontrast zwischen den Geschichten sehr gut gemacht, der eine Teil Liebesroman und der andere Sci-Fi Horror. Ab den Moment wenn die Geschichten sich verbinden wird es zu einem Spannenden Horror Thriller. Die Charaktere sind wundervoll gemacht und dazu dieser sensationelle Schreibstil von Wolfgang Brunner. Der Autor schafft es den Leser mitzunehmen und die Spannung aufrecht zu halten von Anfang bis Ende. Man fiebert richtig mit und durch den Schreibstil und die Detaillierte Beschreibung ist es so als wäre man live dabei. Ich habe mitgefiebert von der ersten bis zur letzten Seite. Zusammengefasst Top Geschichte, Top Charaktere und Top Schreibstil. Wolfgang Brunner hat somit gezeigt, dass er nicht nur sehr gute Kurzgeschichten schreibt (Höllengeschichten), sondern auch verdammte gute Romane. Eine Absolute Leseempfehlung von mir, lest es ihr werdet es nicht bereuen.

  • Frank Heitkamp (Mittwoch, 11. Januar 2017 22:46)

    Ich habe das Buch über Captain Smith angelesen und werde es zu Ende lesen. Die Stimmungsbilder sind faszinierend, die Personen sind in ihren Charakteren sehr gut dargestellt. E. J. Smith ist hier nicht der Schuldige sondern der Captain, der er war, ein Offizier (Reserve) und Gentleman. Die Historie ist gut recherchiert. Der Schreibstil ist sehr anspruchsvoll. Ich habe mich lange mit der RMS Titanic beschäftigt, daher kenne ich die Historie sehr gut. Viel Erfolg wünsche ich dem Autor, Herrn Brunner! Frank Heitkamp

  • DoRo MoRo (Freitag, 24. Juni 2016 12:31)

    Habe gerade gelesen, dass Ihre "Cryptanus-Reihe" vertont wird. Das wird sicherlich spannend.
    Und auf die Lebensgeschichte des Titanic-Käpt'ns freue ich mich auch schon sehr.

  • Friedhelm Brandt (Samstag, 21. November 2015 19:57)

    Hallo lieber Wolfgang,
    ich habe mich über deinen Gästebucheintrag richtig gefreut!
    Gerade lese ich in deinem Buch "KIM SCHEEPER UND DAS WEINEN DER ZEIT".
    Es ist spannend und voller Wunder-ein Kleinod,wertvoll und excellent!

    Ich freue mich auf unsere weitere Zusammenarbeit!

    Liebe Grüße,
    Friedhelm

  • G. Neumann (Dienstag, 27. Oktober 2015 13:30)

    Sehr informative Seite.

    Ihre Cryptanus-Trilogie hat mich sehr fasziniert, zumal ich selbst einmal ein Nahtod-Erlebnis hatte.
    Vielleicht schaffe ich es einmal, Sie bei einer Lesung zu besuchen. Ich würde mich sehr freuen, Sie einmal persönlich kennenzulernen.

    Ein Fan

    G. Neumann

  • Silke Hacker (Donnerstag, 20. August 2015 13:05)

    Lieber Herr Brunner,

    ihre Bücher sind Spitzenklasse! Ich kann gar nicht erwarten, bis es Neues von Ihnen gibt.
    Ihre Cryptanus-Reihe steckt voller Philosophie und Hoffnung. Ich kann Ihnen gar nicht genug für diese Denkanstösse danken.

    Ganz liebe Grüße aus dem Schwarzwald sendet Ihnen

    Silke Hacker

  • Stefan Nickel (Freitag, 29. Mai 2015 14:50)

    Eine wirklich interessante Seite, die neben vielen Informationen auch ganz klar zeigt, wie abwechslungsreich Ihre Bücher sind.
    Als großer Fan Ihrer Geschichten bin ich schon auf die zukünftigen Geschichten aus Ihrer Feder gespannt. Ich wünschte, es gäbe mehr solcher Autoren, die sich nicht dem oftmals uninspirierten
    Mainstream anpassen. Mein Respekt vor Ihrer Arbeit.

  • Vero KAa (Donnerstag, 02. April 2015 09:31)

    Würde gern mal zu einer Lesung erscheinen, aber es ist leider nicht gerade um die Ecke. Wünsche aber viel, viel Erfolg.

  • Friedhelm Brandt (Montag, 20. Januar 2014 14:07)

    Hallo Wolfgang,
    ich bin gerade vom Siemensrechner aus ins Gästebuch gegangen.
    Der Link auf deine Homepage funktioniert !!

  • Friedhelm O. Brandt (Mittwoch, 09. Oktober 2013 19:58)

    Ich freue mich auf deine Lesung bei mir im Wohnatelier "Schloß Styrum".

    Das wäre am 11 Jan.2014.
    Die Uhrzeit ist noch nicht festgelegt,hättest du da einen Vorschlag?

    Gestern war ich bei einer Stadtkonferenz über unseren Ortsteil Mülheim Styrum.
    Dort wurde über eine Homepage nachgedacht.
    Wenn diese bis dahin steht,so lasse ich den 11 Jan. dort auch erwähnen.

    Deine Homepage wirkt sehr aufgeräumt und ist interessant gestaltet...

    Nun bis bald und liebe Grüße aus den alten Gemäuern von Schloß Styrum.

    Friedhelm

  • Frank Olaf Paucker (Donnerstag, 26. September 2013 13:00)

    Ich dachte, die Seite hätte ich schon lange geliket. Das ist mir jetzt aber wirklich peinlich. Schnell nachgeholt. Eine wirklich sehr schöne Page über Dich und Deine Arbeit. Gruß Frank

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DAS ERSTE BUCH DER FINSTERNIS

Die Höllengeschichten kehren zurück – komplett überarbeitet und im neuen Gewand!

 

Das erste Buch der Finsternis, epubli Wolfgang Brunner - Das erste Buch der Finsternis, Erstauflage 2026

 

 

 

Genre: Horror, Splatter, Anthologie
Verlag: epubli, Berlin (Oktober 2026)
Seiten:  244
ISBN Print:  
9783565788675
Preis: €  17,50
ISBN ebook:  
9783565789238
Preis: € 6,49


Stimmen zum Buch:
 

»Wolfgang Brunner besitzt ein geheimes Fenster zur Hölle ... seine Geschichten sind wunderschöne, makabre Visionen aus diesem verbotenen Fenster!«

- John Everson, Autor & Gewinner des Bram Stoker Awards


Klappentext:

 

Zehn Pfade, die direkt in die Dunkelheit führen.

 

Mit messerscharfem psychologischem Gespür inszeniert Wolfgang Brunner ein beklemmendes Panorama des modernen Horrors.

Er entfesselt die Geburt des Bösen, führt uns vor ein geheimes Loch in der Wand und treibt ein brutales Liebesspiel auf die Spitze. Gefangen im Takt einer gnadenlosen Maschine, im Bann einer scheinbar perfekten Muse und im Angesicht einer unausweichlichen Alieninvasion gibt es kein Entkommen mehr.

Ob in den mörderischen Gedanken eines Serienkillers, dem grotesken Treiben in einem Selbstmordcafé, dem Fluch des ewigen Lebens oder direkt vor dem unerbittlichen Ende der Welt: Brunner zwingt uns, in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele zu blicken.

Und das Bild, das sich dort offenbart, ist dreckig, düster und zutiefst verstörend.

Autor Wolfgang Brunner präsentiert mit »Das erste Buch der Finsternis« den Auftakt zu einem neuen Horror-Universum.

Die überarbeitete Neuausgabe enthält drei neue Geschichten, während drei bisherige Titel in den zweiten Band wandern.

Die Anatomie des Schreckens - 

Was Sie erwartet

 

Der Band verbindet psychologischen Horror mit klassischen Grusel- und Splatter-Elementen sowie philosophischem Tiefgang.

Wichtiger Hinweis zur Erstauflage (2017) und den Rechten

 
Die Erstausgabe von 2017 ist vergriffen. Die Rechte sind nach dem Insolvenzverfahren des Verlags an den Autor zurückgefallen, weshalb alte Online-Angebote nicht autorisiert sind.

Leseprobe (Das erste Buch der Finsternis)

 

Ich nenne sie meine makabre Maschine, weil sie mir dabei hilft, die Arschlöcher dieser Welt aus dem Weg zu räumen. Oder zumindest daran zu hindern, zukünftig Dinge zu tun, die mir nicht gefallen. Ich habe die Maschine immer bei mir, denn es gibt jede Menge dieser degenerierten Geschöpfe. Fickt euch, ihr egoistischen, selbstsüchtigen Idioten, die ihr mir das Leben schwermacht! Nehmt euch in Acht vor meiner Maschine, ihr Versicherungsvertreter, Steuereintreiber und Telefonverkäufer! Verbrecher seid ihr alle. Euer Handeln und Denken ist nur auf euch selbst gerichtet. Ihr kümmert euch einen Scheiß um eure Mitmenschen.

Ich bin froh, meine Maschine zu haben. Ihre Macht ist einzigartig und es fühlt sich vortrefflich an, mit ihr umzugehen. Sie ist mein Liebling und ich bin ihr Herrscher. Aber vielleicht sollte ich Ihnen zuerst einmal erzählen, wie ich zu meiner makabren Maschine kam:

Ich arbeitete damals als Koch in einer Imbissbude, die Tag und Nacht geöffnet hat. Mein Chef war ein Hohlkopf, wie er im Buche steht. Andauernd schikanierte er uns Mitarbeiter und trieb mich mit seinen herablassenden Bemerkungen zur Weißglut.

Sein Name war Rolf, aber alle nannten ihn nur »Spatengesicht«. Denn sein Gesicht sah aus, als hätte jemand vor langer Zeit mit einem Spaten auf ihn eingedroschen. Mir war natürlich klar, dass Rolf für sein hässliches Gesicht nichts konnte, aber für sein ungehobeltes Verhalten sehr wohl. Rolf war der Inbegriff eines Proleten: laut, arrogant und unfair. Kurzum ein Arschloch, wie es im Buche steht.

Rolf hatte mich noch nie gelobt, obwohl er wusste, dass viele unserer Kunden meine Burger liebten. Und nicht nur mit guten Worten ging er äußerst sparsam um. Seit einigen Wochen hielt er es nicht mehr für nötig, hochwertiges Hackfleisch einzukau-fen. Die Qualität unserer Burger litt unter seinem Geiz. Die Kon-sequenzen trugen natürlich wir Angestellten und nicht Rolf mit seiner blödsinnigen Sparmaßnahme. Wir mussten uns mit den Beschwerden der unzufriedenen Kundschaft herumschlagen.

Niemand aus unserem Team nahm ihn ernst und brachte ihm auch nur ein Fünkchen Respekt entgegen. Warum auch? Es kam sogar vor, dass Rolf von einem besonders mutigen Angestellten einfach ignoriert wurde und dieser an ihm vorbeiging, als wäre er gar nicht gegenwärtig. Rolf war also im Grunde genommen bemitleidenswert, doch letztlich trug er selbst die Schuld daran.

Aber was sollte ich machen? Ich war zweiundvierzig, also in einem Alter, in dem mir die Arbeitsplätze nicht mehr nachge-worfen wurden. Ich brauchte den Job. Wer sonst sollte mir die Miete zahlen oder sich darum kümmern, dass ich etwas zwischen die Zähne bekam? Während meiner Schichten konnte ich heimlich die Reste von den Tellern der Kunden essen. Manchmal durchwühlte ich auf dem Nachhauseweg sogar Mülltonnen. Durch das Junkfood wurde ich immer fetter, fühlte mich kraftlos und sah aus wie eine wandelnde Leiche.

Und ich hasste die Menschen. Auch heute noch. Alle Menschen!

Wenn ich sehe, was sie aus dieser Welt machen. Es regieren die Gier, der Neid und die Eifersucht. Die meisten Menschen sind einfach Ungeziefer, das vernichtet werden muss, um die Welt zu retten. Es macht mich krank zu sehen, wie sie sich selbst und alles um sie herum in Dreck verwandeln.

Vielleicht offenbarte sich mir deshalb die Maschine, als hätte sie eine höhere Macht gesandt.

Ich fand sie vor ein paar Wochen. Meine Nachtschicht war gerade zu Ende und ich schlurfte müde nach Hause. Auch an diesem grauen Morgen führte mich mein Heimweg durch eine dunkle Gasse. Wie üblich stocherte ich im Müll und entdeckte einen Gegenstand, der mich an eine dieser All-in-one-Fernbe-dienungen erinnerte, die gerade im Fernsehen beworben wurden. Nur waren keine herkömmlichen Druckknöpfe zu sehen. Neugierig bückte ich mich danach. Schließlich konnte es sich um etwas Wertvolles handeln, das ich beim Pfandleiher zu Bargeld machen könnte und das mir dabei helfen würde, den soeben angebrochenen Monat zu überstehen. Sie müssen wissen, dass ich zu diesem Zeitpunkt nur einen lächerlichen Betrag verdiente, der minimal über dem lag, was allein die Miete für meine kleine Wohnung kostete. Die lachhafte Summe, die mir am Monatsende übrigblieb, ließ lediglich jedes zweite Wochenende ein Besäufnis vom Ausmaß zu, wie ich es eigentlich jeden Tag notwendig hatte, um meine triste Existenz zu ertragen.

Diese Fernbedienung war leicht und handlich. Ich erinnere mich noch, dass ich überrascht war von der Wärme, die von ihr ausging und sich sofort in meiner Hand ausbreitete. Das kleine Ding erweckte den Eindruck, als wäre es auf seltsame Art lebendig. Neugierig besah ich mir seine Oberfläche. Sie fühlte sich an wie die Haut einer Schlange, hatte aber keine Schuppen oder dergleichen. Das Ding war vollständig glatt, als wäre es erst vor kurzem frisch bearbeitet und poliert worden ... Ich genoss eine Weile diese magische Wärme und widmete mich dann den eingravierten Zahlen: Eins, Zwei und Drei.

Vorsichtig strich ich mit dem Daumen über die Gravur und zuckte erschrocken zurück, als ich ein leichtes Kribbeln in der Fingerspitze spürte, fast so, als würde mich ein schwacher Stromschlag kitzeln. Zu diesem eigenartigen Prickeln gesellte sich jäh ein Gefühl von Überlegenheit, Stärke und Macht.

»Mach den Weg frei, alter Sack! Du stehst im Weg!« Langsam drehte ich mich um und schaute in ein überhebliches Gesicht. Ein junger Mann im Alter von etwa zwanzig Jahren taxierte mich mit herablassendem Blick und zog dabei verächtlich die Lippen nach oben. Der Schritt seiner Hose hing ihm bis zu den Knien und während er mich von Kopf bis Fuß musterte, zog er sich die Kapuze seines Sweatshirts tief ins Gesicht. In der rechten Hand hielt er eine halb abgebrannte Zigarette, während er mit der linken in meine Richtung deutete, als wolle er mir dadurch zusätzlich zu verstehen geben, dass er tatsächlich mit mir sprach.

»Was soll das?«, knurrte ich. »Was ist mit euch Idioten nur los? Wenn du an mir vorbei willst, dann geh einfach.« Ich erschrak über meine Kühnheit. Andererseits spürte ich Angst vor diesem Halbstarken, denn bei solchen Typen konnte man nie wissen, ob sie vielleicht in der Jackentasche ein Messer oder eine Schusswaffe versteckt hielten. Wäre ich doch einfach zur Seite getreten, wie ich es sonst immer tat. Aber ob Sie es glauben oder nicht, das längliche Ding in meiner Hand zwang mich, stehenzubleiben. Der Gegenstand bewirkte sogar, dass ich dem Jungen mit einem bedauernden Gesichtsausdruck zu verstehen gab, dass es mir fürchterlich leidtäte, dass er dermaßen unterbelichtet auf mich wirke.

»Also, geh einfach! Vorbei oder weg. Ist mir egal, Arschloch«, entgegnete ich, wandte ihm den Rücken zu und richtete meine Aufmerksamkeit wieder auf meinen Fund.

»Was hast du da gerade gesagt?«, rief der Junge. Als ich auf seine Worte nicht reagierte, wurde sein Tonfall aggressiver. »WAS HAST DU ZU MIR GESAGT?«, schrie er. »Du ... DU nennst mich Arschloch?« Er kam näher und stieß mich gegen die Schulter, wodurch ich ein paar Schritte nach vorne stolperte und mich gerade noch an einer Hauswand abstützen konnte. Das Ding in meiner Hand begann leise zu surren und vibrierte für etwa eine Sekunde. Der Kreis, über dem die Eins stand, leuchtete in einem schwachen Blauton auf, als wolle er auf sich aufmerksam machen.

Wünsche dem Typen doch einfach, er soll seine eigenen Eier fressen, vernahm ich eine fremde Stimme in meinem Kopf. Drück auf die Eins und ich helfe dir, diesen Idioten aus dem Weg zu räumen. Dieser Furz hat nicht die geringste Berechtigung, dir die Luft weg zu atmen. Sie gehört dir. Er ist einer von denen, die du abgrundtief hasst. Habe ich recht? Also drück auf die Eins und wünsch dir, auf welche Art ich ihn krepieren lassen soll. Mach schon! Drück auf den verdammten Knopf und lass ihn seine Eier fressen ...

 

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Das offizielle Hörbuch zur Finsternis

 
Die Vertonung von »Das erste Buch der Finsternis« hat ein neues, starkes Zuhause gefunden und wird offiziell bei Yellowking Productions veröffentlicht!
  • Die Stimme der Dunkelheit: Eingesprochen wurden die Geschichten vom namhaften Sprecher Bert Stevens. Seine markante, fesselnde Stimme erweckt die Abgründe meiner literarischen Hölle perfekt zum Leben.
  • Aktueller Status: Die rechtlichen Hürden der Vergangenheit sind überwunden. Die Produktion läuft, und das Hörbuch wird die ideale Ergänzung zur Neuausgabe.
Sobald der exakte Erscheinungstermin feststeht, erfährst du es natürlich hier auf der Webseite und in meinem Newsletter zuerst!
 
 

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