Wolfgang Brunner, Schriftsteller, Lektor und Texter für Mediabooks Wolfgang Brunner - Schriftsteller, Lektor und Texter

 

 

 

GÄSTEBUCH / KOMMENTARE ZU AUTOR

UND/ODER WERK -

bitte hinterlassen Sie einen Kommentar

Kommentare

Bitte geben Sie den Code ein
* Pflichtfelder
  • HELGA Tschuschke (Donnerstag, 18. Januar 2024 14:33)

    Hallo! Ich suche verzweifelt Ihr Buch " Smith mein Leben bis zur Tragödie der Titanic" ist nirgends zu bekommen. Ich brauche es dringend als Premierengeschenk für meinen Sohn, der den Kapitän verehrt ind ihn in Schwäbisch gmünd im Kolping Musiktheaterverkörpern darf. Können Sie mir behilflich sein? Danke!

  • Sina Kase (Freitag, 11. August 2023 20:55)

    Hi!
    Danke für das tolle Lektorat für meinen Debutroman "Einheit 702"! Ich wusste nicht wie das lief, so ein Lektorat, so eine Veröffentlichung, und du hast alle meine dummen Fragen bestens beantwortet und meine Geschichte zu diesem tollen Roman gemacht! Vielen Dank!

  • Ilona Stein (Samstag, 25. September 2021 11:53)

    "Der König und der Schmetterling" haben mich absolut begeistert! Ein Buch das ich jedem Paar ans Herz legen kann, bzw. jedem, dem es wichtig ist mehr darüber zu erfahren was Liebe ausmacht und worauf es im Miteinander ankommt. Hut ab, wundervoll geschrieben!Ein Buch voller Weisheit und Poesie!

  • Frank Heitkamp (Sonntag, 08. November 2020 14:21)

    Hallo Wolfgang,
    wir haben uns schon länger nicht mehr gesehen. Ich hoffe dein Buch über das Gefängnis läuft gut. Ich hatte einen Lageplan für dich gezeichnet.
    Wir sehen uns garantiert mal wieder. Viel Erfolg wünsche ich dir!
    Allerbeste Grüße!
    Frank

  • Uwe Wilhelm (Freitag, 26. Juni 2020 12:17)

    Tolle Website. Noch nie in dieser Form gesehen! Sehr übersichtlich und kompakt zugleich. Mein Kompliment!!

  • Dennis Kaschuba (Dienstag, 26. Juni 2018 18:36)

    Nachtzug ist dass zweite Buch von Wolfgang Brunner was ich gelesen habe und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch besteht aus zwei Handlungstränge (ich werde die Geschichte nicht zusammenfassen, dafür ist der Klappentext da), die Perfekt verbunden werden. Nach meiner Auffassung ist der Kontrast zwischen den Geschichten sehr gut gemacht, der eine Teil Liebesroman und der andere Sci-Fi Horror. Ab den Moment wenn die Geschichten sich verbinden wird es zu einem Spannenden Horror Thriller. Die Charaktere sind wundervoll gemacht und dazu dieser sensationelle Schreibstil von Wolfgang Brunner. Der Autor schafft es den Leser mitzunehmen und die Spannung aufrecht zu halten von Anfang bis Ende. Man fiebert richtig mit und durch den Schreibstil und die Detaillierte Beschreibung ist es so als wäre man live dabei. Ich habe mitgefiebert von der ersten bis zur letzten Seite. Zusammengefasst Top Geschichte, Top Charaktere und Top Schreibstil. Wolfgang Brunner hat somit gezeigt, dass er nicht nur sehr gute Kurzgeschichten schreibt (Höllengeschichten), sondern auch verdammte gute Romane. Eine Absolute Leseempfehlung von mir, lest es ihr werdet es nicht bereuen.

  • Frank Heitkamp (Mittwoch, 11. Januar 2017 22:46)

    Ich habe das Buch über Captain Smith angelesen und werde es zu Ende lesen. Die Stimmungsbilder sind faszinierend, die Personen sind in ihren Charakteren sehr gut dargestellt. E. J. Smith ist hier nicht der Schuldige sondern der Captain, der er war, ein Offizier (Reserve) und Gentleman. Die Historie ist gut recherchiert. Der Schreibstil ist sehr anspruchsvoll. Ich habe mich lange mit der RMS Titanic beschäftigt, daher kenne ich die Historie sehr gut. Viel Erfolg wünsche ich dem Autor, Herrn Brunner! Frank Heitkamp

  • DoRo MoRo (Freitag, 24. Juni 2016 12:31)

    Habe gerade gelesen, dass Ihre "Cryptanus-Reihe" vertont wird. Das wird sicherlich spannend.
    Und auf die Lebensgeschichte des Titanic-Käpt'ns freue ich mich auch schon sehr.

  • Friedhelm Brandt (Samstag, 21. November 2015 19:57)

    Hallo lieber Wolfgang,
    ich habe mich über deinen Gästebucheintrag richtig gefreut!
    Gerade lese ich in deinem Buch "KIM SCHEEPER UND DAS WEINEN DER ZEIT".
    Es ist spannend und voller Wunder-ein Kleinod,wertvoll und excellent!

    Ich freue mich auf unsere weitere Zusammenarbeit!

    Liebe Grüße,
    Friedhelm

  • G. Neumann (Dienstag, 27. Oktober 2015 13:30)

    Sehr informative Seite.

    Ihre Cryptanus-Trilogie hat mich sehr fasziniert, zumal ich selbst einmal ein Nahtod-Erlebnis hatte.
    Vielleicht schaffe ich es einmal, Sie bei einer Lesung zu besuchen. Ich würde mich sehr freuen, Sie einmal persönlich kennenzulernen.

    Ein Fan

    G. Neumann

  • Silke Hacker (Donnerstag, 20. August 2015 13:05)

    Lieber Herr Brunner,

    ihre Bücher sind Spitzenklasse! Ich kann gar nicht erwarten, bis es Neues von Ihnen gibt.
    Ihre Cryptanus-Reihe steckt voller Philosophie und Hoffnung. Ich kann Ihnen gar nicht genug für diese Denkanstösse danken.

    Ganz liebe Grüße aus dem Schwarzwald sendet Ihnen

    Silke Hacker

  • Stefan Nickel (Freitag, 29. Mai 2015 14:50)

    Eine wirklich interessante Seite, die neben vielen Informationen auch ganz klar zeigt, wie abwechslungsreich Ihre Bücher sind.
    Als großer Fan Ihrer Geschichten bin ich schon auf die zukünftigen Geschichten aus Ihrer Feder gespannt. Ich wünschte, es gäbe mehr solcher Autoren, die sich nicht dem oftmals uninspirierten
    Mainstream anpassen. Mein Respekt vor Ihrer Arbeit.

  • Vero KAa (Donnerstag, 02. April 2015 09:31)

    Würde gern mal zu einer Lesung erscheinen, aber es ist leider nicht gerade um die Ecke. Wünsche aber viel, viel Erfolg.

  • Friedhelm Brandt (Montag, 20. Januar 2014 14:07)

    Hallo Wolfgang,
    ich bin gerade vom Siemensrechner aus ins Gästebuch gegangen.
    Der Link auf deine Homepage funktioniert !!

  • Friedhelm O. Brandt (Mittwoch, 09. Oktober 2013 19:58)

    Ich freue mich auf deine Lesung bei mir im Wohnatelier "Schloß Styrum".

    Das wäre am 11 Jan.2014.
    Die Uhrzeit ist noch nicht festgelegt,hättest du da einen Vorschlag?

    Gestern war ich bei einer Stadtkonferenz über unseren Ortsteil Mülheim Styrum.
    Dort wurde über eine Homepage nachgedacht.
    Wenn diese bis dahin steht,so lasse ich den 11 Jan. dort auch erwähnen.

    Deine Homepage wirkt sehr aufgeräumt und ist interessant gestaltet...

    Nun bis bald und liebe Grüße aus den alten Gemäuern von Schloß Styrum.

    Friedhelm

  • Frank Olaf Paucker (Donnerstag, 26. September 2013 13:00)

    Ich dachte, die Seite hätte ich schon lange geliket. Das ist mir jetzt aber wirklich peinlich. Schnell nachgeholt. Eine wirklich sehr schöne Page über Dich und Deine Arbeit. Gruß Frank

Empfehlen Sie diese Seite auf:

KIM SCHEPPER - BAND 1:
KIM SCHEPPER UND DIE KINDER VON MARUBOR

Der Auftakt zum großen Zyklus:

Wenn ein mutiges Herz auf eine geheimnisvolle Welt trifft.

Zweitausgabeausgabe Kim Schepper Band 1 Jugendbuch All Age Wolfgang Brunner Michael Ende Wolfgang Brunner - Kim Schepper und die Kinder von Marubor - Zweitauflage 2012
Erstausgabe Kim Schepper Band 1 Jugendbuch All Age Wolfgang Brunner Michael Ende Wolfgang Brunner - Kim Schepper und die Kinder von Marubor - Erstauflage 2010
Genre: Kinder- und Jugendbuch, Fantasy, Krimi, All-Age-Literatur
Verlag: Candela Verlag (15. September 2012)
Seiten: 401
ISBN:
 978-3942635240
Preis: € 14,99 
 
Klappentext: Kim Schepper steht mit dreizehn Jahren am Grab ihres kleinen Bruders Tom, der durch einen tragischen Unfall sein Leben verlor. Auf der Beerdigung trifft das Mädchen einen Jungen aus Toms Schulklasse, der sie zu einem geheimnisvollen, mitternächtlichen Treffen auf dem Friedhof einlädt. Dort erfährt Kim, dass Tom, zusammen mit vier anderen Kindern, Teil eines Experiments war. Dabei wurde ein Serum getestet, das der Menschheit ewiges Leben in Aussicht stellte. Als bei den Tests Probleme auftraten wurden die Probanden durch inszenierte Unfälle beseitigt. Doch die Kinder sind nicht tot.

 

Ein Abenteuer, das Generationen verbindet

 

Mit Kim Schepper habe ich eine Figur geschaffen, die Mut, Freundschaft und die Neugier auf das Unbekannte verkörpert. »Die Kinder von Marubor« ist der Schlüssel zu einer Welt, in der Fantasie keine Grenzen kennt. Ein Buch, das nicht nur junge Leser fesselt, sondern auch Erwachsene zum Träumen einlädt.

 

Eine Hommage an einen großen Visionär

 

Jedes Buch der Kim-Schepper-Saga ist posthum Michael Ende gewidmet. Für den ersten Teil wählte ich die Worte:
 

»Für Michael Ende, den Visionär.«


Diese Widmung ist für mich mehr als eine Geste – sie ist ein Versprechen an die Leser, die Kraft der Phantasie und das Staunen über verborgene Welten in Ehren zu halten, ganz im Geiste des Meisters der unendlichen Geschichten.

 

Das Abenteuer beginnt: Der offizielle Buchtrailer

 

Mit dem Start der Kim-Schepper-Saga betreten wir eine Welt, die ebenso geheimnisvoll wie gefährlich ist. Der Trailer zu »Kim Schepper und die Kinder von Marubor« fängt genau diese Stimmung ein: Eine Reise ins Ungewisse, bei der Mut die einzige Waffe gegen die heraufziehende Finsternis ist.

Tauchen Sie ein in die Welt von Marubor. Der Candela-Verlag präsentiert die Zweitauflage meines All-Age-Romans, visuell und akustisch meisterhaft in Szene gesetzt durch das Sounddesign und die Musik von Leo Kapfer.

Das Echo: Zwischen Vorbildern und Begeisterung 

 
Die Abenteuer von Kim Schepper ziehen weite Kreise – in der Fachpresse wie in den Herzen der Leser.
 
Das sagt die Presse:
  • »Michael Ende als großes Vorbild« – NRZ
  • »Michael Ende ist sein Vorbild« – Rheinische Post
  • »Ein Autor mit vielen Seiten« – BBV
Das sagen die Leserinnen und Leser:
 
»Kim Schepper ist echt super! Ich liebe das Buch!«
— Fiona M. aus Büsum
 
»Ob Sie es mir glauben oder nicht, aber Kim Schepper gehört seither zu meinen Lieblingsbüchern. Es hat mich irgendwie an Momo erinnert und von den verrückten Ideen her gleichzeitig an Terry Pratchett. Betty, die kaugummikauende Fledermaus, Tabithia, die auf einem riesigen Schiff an Land wohnt ... einfach fantastisch.«
— Lisa-Marie H. (13) aus Winnenden

Leseprobe (Der Kim-Schepper-Zyklus Band 1: Kim Schepper und die Kinder von Marubor)
 

Kim strich sich eine Haarsträhne aus der Stirn und versuchte, nicht auf die ausgehobene Grube zu sehen, in der in wenigen Augenblicken der Sarg ihres Bruders verschwinden würde. Sie war noch nicht bereit für diesen Abschied. Erst vor zwei Wochen hatten sie und Tom noch gemeinsam an einer Hausaufgabe gesessen, anschließend Spaß gehabt und sich auf die nahenden Herbstferien gefreut.

Und nun? Kim begriff immer noch nicht, was um sie herum geschah. Tom war mit dem Fahrrad unterwegs gewesen, als er vom Außenspiegel eines vorbeifahrenden Autos gestreift wurde. Er verlor die Kontrolle über sein Rad und stürzte von der Straße in einen parkenden Anhänger, der mit Gartengeräten beladen war. Eine Harke zerfetzte ihm den Brustkorb und Tom verblutete noch an der Unfallstelle. Der Fahrer gestand zwar seine Schuld, aber das brachte Kims Bruder nicht mehr zurück.

Tom hatte vier Monate, bevor er starb, seinen elften Geburtstag gefeiert. Er war zwei Jahre jünger als Kim und hatte sich an diesem Tag so sehr gefreut, das erste Mal in seinem Leben einen Schnapszahl-Festtag zu feiern. Noch am selben Abend hatte sich Kim mit Tom auf den Boden gesetzt und zusammen mit ihm Bilder ihres Vaters angesehen. Sie konnte sich noch an jedes Wort erinnern, das sie gewechselt hatten, als wäre es erst gestern gewesen.

 

»Wieso hat Papa uns verlassen?«, fragte Tom und drehte das Foto, das er  in seiner kleinen Hand hielt um, als könnte er dadurch die Rückseite der Person sehen, die darauf abgebildet war.

»Er hat das nicht absichtlich getan. Er wurde irgendwie dazu gezwungen. Aber er hat uns immer noch lieb und das ist das Wichtigste«, antwortete Kim bestimmt. »Ich weiß das ganz sicher.«

»Aber er ist tot!«, flüsterte Tom.

»Ja, das ist er. Das bedeutet aber nicht, dass er nicht mehr an uns denkt und hin und wieder sogar in unserer Nähe ist!«

Tom erwiderte nichts, sondern schaute die nächste Fotografie an. »Ich finde es schön, dass wenigstens die Bilder von ihm noch hier sind. Es wäre schade, wenn sie auch weg wären.«

Kim schüttelte den Kopf. »Diese Fotos werden für immer bei uns bleiben. In ihnen lebt Papa weiter.«

Tom hob seinen Blick und lächelte seine Schwester an. »Du bist voll okay, Kim.«

»Ich mag dich dich auch, kleiner Bruder!«

 

»Ist alles in Ordnung, Kim?« Die Worte ihrer Mutter drangen leise in ihre Gedanken, als hätte sie sie in einer anderen Dimension ausgesprochen. „Schatz?“

Kim hob den Kopf und sah in die verweinten Augen ihrer Mutter, die sie gerade aus ihren Erinnerungen gerissen hatte. »Ich komme schon klar, Mama!«, sagte sie abwesend und wischte sich verstohlen eine Träne aus dem Augenwinkel. »Ich habe gerade an Toms Geburtstagsfeier gedacht. Aber mir geht es nicht schlecht, keine Angst.«

»Das ist gut. Ich habe mir Sorgen um dich gemacht. Weißt du, es ist schwer, aber dein Bruder wird immer in unserer Nähe sein.«

Kim nickte und schluckte den Kloß in ihrem Hals hinunter. »Ich weiß.«

Sie sah über die ausgehobene Grube hinweg und beobachtete die Menschen, die um das Loch standen und sich flüsternd miteinander unterhielten. Vor fünf Jahren, Kim konnte sich nur noch undeutlich daran erinnern, hatte sie an der gleichen Stelle gestanden, als ihr Vater beerdigt wurde. Dieses Mal war es ihr Bruder!

Sie wandte sich ab und ging ein paar Schritte auf die Aussegnungshalle zu. Es würde noch eine Weile dauern, bis der Pfarrer kam und eine Rede hielt, die die Trauernden zu Tränen rühren würde.

Kim mochte Beerdigungen nicht. Sie zementierten das Totsein. Ihr wäre es viel lieber, wenn sie Tom einfach nur in ihren Gedanken behalten könnte. Ein Abschied ohne großes Theater. Wieso schafften es die Hinterbliebenen nicht, die Verstorbenen so zu behandeln, als wären sie einfach für eine ungewisse Zeit an einem anderen Ort. Letztendlich würde ihr Bruder sie heute genauso wenig verlassen wie damals ihr Vater.

Kim drehte sich um und sah, wie ihre Mutter alleine vor dem offenen Grab stand. Sie wirkte verzweifelt und hilflos, sodass Kim für einen kurzen Moment überlegte, zurückzugehen und sie zu trösten. Aber andererseits sollte sie auch Zeit für sich und ihre Trauer haben. Auch ihre Mutter musste mit dieser Tragödie allein zurecht kommen.

»Es tut mir leid!«, erklang eine Stimme hinter Kims Rücken. Sie drehte sich überrascht um und sah einen Jungen vor sich, den sie bereits ein paar Mal auf dem Schulgelände gesehen hatte. »Ich meine das mit deinem Bruder.«

Kim zwang sich zu einem Lächeln. »Ich weiß, was du gemeint hast. Ich danke dir, aber es braucht dir nicht leid zu tun. Du bist schließlich nicht schuld, dass er tot ist.«

»Ja, schon klar. Aber ich wollte einfach nur freundlich sein

und dir sagen, dass ich verstehe, wenn du traurig bist.«

Kim senkte den Kopf. »Das ist nett von dir. Ich bin Kim.«
»Das weiß ich«, sagte er mit aufgeregter Stimme. »Ich heiße Julian und war in der Klasse deines Bruders.«

»Du warst in seiner Klasse? Bist du es denn nicht mehr?«, fragte Kim erstaunt.

»Mist! Sicher bin ich noch ... ach Mist. Ich wollte sagen, ich bin in der Klasse, in der auch dein Bruder war. Ich mochte ihn, wir waren keine richtigen Freunde, aber wir kannten uns eben ganz gut.«

»Dein Name ist Julian? Er hat mir nie von dir erzählt!«, sagte Kim argwöhnisch. »Sonst hat er mir eigentlich immer alles erzählt.«

Der Junge lehnte sich an den Stamm einer Eiche und sah hinüber zum Grab. »Das hat er bestimmt nicht ... und ... weißt du, vielleicht kann ich dir ein Geheimnis verraten. Aber wahrscheinlich glaubst du es mir sowieso nicht, bevor du es mit eigenen Augen siehst.«

Kim wurde hellhörig. »Wieso? Was meinst du damit? Du machst mich neugierig, Julian!«

»Komm heute um Mitternacht an das Grab deines Bruders. Es ist zu gefährlich, in der Öffentlichkeit von Marubor und dem Zirkus des Todes zu sprechen«, zischte Julian und schaute sich verängstigt um, als rechnete er damit, belauscht zu werden.

»Warte! Ich verstehe kein Wort von dem, was du sagst. Marubor? Was soll das sein? Ich kann nicht einfach um Mitternacht auf den Friedhof kommen. Meine Mutter ... wie stellst du dir das vor? Julian! Warte!«

Der Junge reagierte nicht auf ihre Rufe und verschwand zwischen einer Gruppe von Trauergästen, die Kim nicht kannte, wahrscheinlich Bekannte ihrer Mutter. Julian war verschwunden, ehe sie überhaupt daran dachte, ihm hinterherzulaufen.

 

Hat Ihnen der Einstieg in Kims Welt gefallen? Aktuell ist dieses Werk leider verlagsvergriffen. Eine Neuauflage ist jedoch in Planung. Wenn Sie über den Erscheinungstermin informiert werden möchten, schreiben Sie mir gerne eine kurze Nachricht oder abonnieren Sie meinen Newsletter.

 

Während Sie auf die Rückkehr vom Kim und ihren Freunden warten, werfen Sie doch einen Blick auf mein Kinder- und Jungendbuch Vincent – ein ähnliches Abenteuer für Groß und Klein.

 

 

Sie haben das Buch bereits gelesen?


Ihre Meinung ist mir wichtig! Rezensionen helfen anderen Lesern, neue Geschichten zu entdecken, und unterstützen mich in meiner Arbeit als freier Autor. Wenn Ihnen »Kim Schepper und die Kinder von Marubor« gefallen hat, freue ich mich sehr über eine Bewertung auf Amazon, LovelyBooks oder Goodreads.
 
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Druckversion | Sitemap
© Wolfgang Brunner