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Kommentare

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  • Dennis Kaschuba (Dienstag, 26. Juni 2018 18:36)

    Nachtzug ist dass zweite Buch von Wolfgang Brunner was ich gelesen habe und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch besteht aus zwei Handlungstränge (ich werde die Geschichte nicht zusammenfassen, dafür ist der Klappentext da), die Perfekt verbunden werden. Nach meiner Auffassung ist der Kontrast zwischen den Geschichten sehr gut gemacht, der eine Teil Liebesroman und der andere Sci-Fi Horror. Ab den Moment wenn die Geschichten sich verbinden wird es zu einem Spannenden Horror Thriller. Die Charaktere sind wundervoll gemacht und dazu dieser sensationelle Schreibstil von Wolfgang Brunner. Der Autor schafft es den Leser mitzunehmen und die Spannung aufrecht zu halten von Anfang bis Ende. Man fiebert richtig mit und durch den Schreibstil und die Detaillierte Beschreibung ist es so als wäre man live dabei. Ich habe mitgefiebert von der ersten bis zur letzten Seite. Zusammengefasst Top Geschichte, Top Charaktere und Top Schreibstil. Wolfgang Brunner hat somit gezeigt, dass er nicht nur sehr gute Kurzgeschichten schreibt (Höllengeschichten), sondern auch verdammte gute Romane. Eine Absolute Leseempfehlung von mir, lest es ihr werdet es nicht bereuen.

  • Frank Heitkamp (Mittwoch, 11. Januar 2017 22:46)

    Ich habe das Buch über Captain Smith angelesen und werde es zu Ende lesen. Die Stimmungsbilder sind faszinierend, die Personen sind in ihren Charakteren sehr gut dargestellt. E. J. Smith ist hier nicht der Schuldige sondern der Captain, der er war, ein Offizier (Reserve) und Gentleman. Die Historie ist gut recherchiert. Der Schreibstil ist sehr anspruchsvoll. Ich habe mich lange mit der RMS Titanic beschäftigt, daher kenne ich die Historie sehr gut. Viel Erfolg wünsche ich dem Autor, Herrn Brunner! Frank Heitkamp

  • DoRo MoRo (Freitag, 24. Juni 2016 12:31)

    Habe gerade gelesen, dass Ihre "Cryptanus-Reihe" vertont wird. Das wird sicherlich spannend.
    Und auf die Lebensgeschichte des Titanic-Käpt'ns freue ich mich auch schon sehr.

  • Friedhelm Brandt (Samstag, 21. November 2015 19:57)

    Hallo lieber Wolfgang,
    ich habe mich über deinen Gästebucheintrag richtig gefreut!
    Gerade lese ich in deinem Buch "KIM SCHEEPER UND DAS WEINEN DER ZEIT".
    Es ist spannend und voller Wunder-ein Kleinod,wertvoll und excellent!

    Ich freue mich auf unsere weitere Zusammenarbeit!

    Liebe Grüße,
    Friedhelm

  • G. Neumann (Dienstag, 27. Oktober 2015 13:30)

    Sehr informative Seite.

    Ihre Cryptanus-Trilogie hat mich sehr fasziniert, zumal ich selbst einmal ein Nahtod-Erlebnis hatte.
    Vielleicht schaffe ich es einmal, Sie bei einer Lesung zu besuchen. Ich würde mich sehr freuen, Sie einmal persönlich kennenzulernen.

    Ein Fan

    G. Neumann

  • Silke Hacker (Donnerstag, 20. August 2015 13:05)

    Lieber Herr Brunner,

    ihre Bücher sind Spitzenklasse! Ich kann gar nicht erwarten, bis es Neues von Ihnen gibt.
    Ihre Cryptanus-Reihe steckt voller Philosophie und Hoffnung. Ich kann Ihnen gar nicht genug für diese Denkanstösse danken.

    Ganz liebe Grüße aus dem Schwarzwald sendet Ihnen

    Silke Hacker

  • Stefan Nickel (Freitag, 29. Mai 2015 14:50)

    Eine wirklich interessante Seite, die neben vielen Informationen auch ganz klar zeigt, wie abwechslungsreich Ihre Bücher sind.
    Als großer Fan Ihrer Geschichten bin ich schon auf die zukünftigen Geschichten aus Ihrer Feder gespannt. Ich wünschte, es gäbe mehr solcher Autoren, die sich nicht dem oftmals uninspirierten
    Mainstream anpassen. Mein Respekt vor Ihrer Arbeit.

  • Vero KAa (Donnerstag, 02. April 2015 09:31)

    Würde gern mal zu einer Lesung erscheinen, aber es ist leider nicht gerade um die Ecke. Wünsche aber viel, viel Erfolg.

  • Friedhelm Brandt (Montag, 20. Januar 2014 14:07)

    Hallo Wolfgang,
    ich bin gerade vom Siemensrechner aus ins Gästebuch gegangen.
    Der Link auf deine Homepage funktioniert !!

  • Friedhelm O. Brandt (Mittwoch, 09. Oktober 2013 19:58)

    Ich freue mich auf deine Lesung bei mir im Wohnatelier "Schloß Styrum".

    Das wäre am 11 Jan.2014.
    Die Uhrzeit ist noch nicht festgelegt,hättest du da einen Vorschlag?

    Gestern war ich bei einer Stadtkonferenz über unseren Ortsteil Mülheim Styrum.
    Dort wurde über eine Homepage nachgedacht.
    Wenn diese bis dahin steht,so lasse ich den 11 Jan. dort auch erwähnen.

    Deine Homepage wirkt sehr aufgeräumt und ist interessant gestaltet...

    Nun bis bald und liebe Grüße aus den alten Gemäuern von Schloß Styrum.

    Friedhelm

  • Frank Olaf Paucker (Donnerstag, 26. September 2013 13:00)

    Ich dachte, die Seite hätte ich schon lange geliket. Das ist mir jetzt aber wirklich peinlich. Schnell nachgeholt. Eine wirklich sehr schöne Page über Dich und Deine Arbeit. Gruß Frank

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# Taschenbuch:380 Seiten
# Verlag: Redrum Books (erschienen 17.12.2017)

# ISBN-10: 3959570163
# ISBN-13: 978-3959570169

# EUR 14,99

Auch als ebook erhältlich EUR 4,99

 

 

Das Leben der Geschwister Benny (8) und Tammy (11) ist ein Albtraum aus Gewalt und Erniedrigung. Sie werden von ihren Eltern geschlagen und sexuell missbraucht. Hoffnung finden sie in ihrer gegenseitigen Geschwisterliebe und in einer heilen Fantasiewelt, in die sie flüchten, wann immer sie Gelegenheit dazu haben.
Doch Realität und Fiktion vermischen sich.

Die KINDERSPIELE werden Wirklichkeit.

Wolfgang Brunners »Kinderspiele« ist die Geschichte einer gestohlenen Kindheit.

Eindrucksvoll und beklemmend schildert der Autor die Schrecken einer Kindheit, in der die dunklen und abartigen Seiten von Erwachsenen unsere Vorstellungskraft sprengen. Nervenaufreibend, dramatisch und atmosphärisch wird in »Kinderspiele« die Realität zum grauenvollen Horror.

Wer dieses Buch gelesen hat, wird Kinder mit ganz anderen Augen sehen ...

Leseprobe:

 

 

Im Nachhinein betrachtet, erkenne ich, dass es sich dabei um ganz normale Schutzmechanismen von Kindern handelte. Und obwohl Tammy in meinen Augen bereits groß und erwachsen war, war sie in Wirklichkeit wie ich ein Kind, nur eben ein paar Jahre älter. Und auch wenn sie oft so tat, als wüsste sie genau, worum es ging, so waren ihr die Ausmaße der Tragödie, die sich in unserer Familie abspielte, nicht bewusst. 

Sie war ein kleines Mädchen, das von ihrem Vater sexuell missbraucht wurde, und ich war ein Junge, der von seiner Mutter genötigt wurde, Dinge zu tun, die er nicht verstand. Es war das Jahr 1956 und Kinder in unserem Alter wussten bei weitem nicht so viel über Sex, wie es die heutige Generation von sich behaupten kann. Tammy wusste damals nicht wirklich, was Vater ihr antat. Ihre kindliche Auffassungsgabe hatte ihr vorgegaukelt, dass das die gleiche Art von Liebe war, wie Erwachsene sie praktizierten. Obwohl ihr Schmerzen angetan wurden, nahm sie es hin, weil sie dachte, es wäre normal. Aber Kinder haben doch eine völlig andere Vorstellung von Liebe in sich als Erwachsene.
Ich weiß, wovon ich rede, denn Tamara schenkte mir solch eine Liebe. Und dieses Gefühl existiert noch heute in meiner Seele. Wissen Sie, Kinder lieben wahrhaftig. Und sie haben die wunderbare Gabe, ihre Gefühle offen und unvorbelastet zu zeigen. Dieses Wunder verlernen die Menschen erst im Laufe ihres Lebens. Dann, wenn ihnen bewusst wird, dass der Tod bevorsteht, sind sie plötzlich wieder in der Lage, sich in dieser Hinsicht nicht mehr zu verstellen und wieder fallen zu lassen.
Aber ich bin dabei, meine Geschichte zu erzählen und schweife ab. Es schmerzt, diese Erinnerungen auszusprechen, gleichzeitig ist es aber eine solch enorme Erleichterung, mit der ich nicht gerechnet hätte. Es fühlt sich an, als würden meine gesprochenen Worte die Vergangenheit auf wundersame Art und Weise reinigen und sie dadurch in ein Licht rücken, das verzerrt und unwirklich erscheint, sodass es den Vorfällen teilweise ihre Grausamkeit nimmt. Ich fühle, dass die Zuneigung zu Tammy und die wenigen positiven Dinge meiner Kindheit in den Vordergrund rücken. Es fühlt sich gut an. Ich bin wieder der kleine Benny mit all seinen Ängsten und Wünschen, seinen Schwächen und Stärken. 
Wenn mich dieses Gefühl des Kindseins überkommt, in dem die Taten meiner Eltern keine Rolle spielen, kann ich die Tränen des Glücks kaum zurückhalten, denn es ist ein brachiales Gefühl der unglaublich starken Liebe zu meiner Schwester, das mich erfasst. Das mich packt und mitreißt in die dunkle Vergangenheit voller unbarmherziger Schmerzen und Qualen, die gegenüber dieser Liebe keine Chance haben. Es ist ein angenehmes Gefühl, das mich in Besitz nimmt, denn dann sehe ich auch König Aldor, James Dean und Berta, die fliegende Kuh, vor mir und meine Eltern verschwinden in einem dichten Nebelschleier. Mama und Papa existieren dann kaum noch in meinen Gedanken, obwohl sie für meine schreckliche Kindheit verantwortlich waren. Sie haben mir mein Leben genommen und doch reduziert Tammys Liebe sie zu unscheinbaren Geistern aus der Vergangenheit, die mich zwar noch immer heimsuchen wollen, es aber nicht mehr schaffen. Kurzzeitig komme ich mir dann vor, als wäre ich wieder in der Sicherheit Paso Robles.
Wenn Vater nachts in unserem Zimmer war, ließ sich Tammy am nächsten Morgen nie etwas anmerken. Mama wusste trotzdem immer, dass wieder etwas zwischen ihnen vorgefallen war. Und ich konnte mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass mir meine Mutter noch am selben, spätestens am nächsten Tag, zeigen wollte, wie sehr sie mich liebte und ich ihr zeigen sollte, wie sehr ich sie liebte. Kinder können manchmal die Welt der Erwachsenen absolut nicht verstehen und tun, was ihnen gesagt wird.
Bevor ich weitererzähle und Sie wieder ins Jahr 1956 entführe, möchte ich aber noch gern etwas loswerden und ihnen erläutern, wie ich heute das Kindsein empfinde: Kinder sind anders als Erwachsene. Sie sind einfühlsam und keinesfalls dumm, denn sie begreifen viele Dinge, die im späteren Leben nicht einmal wir Erwachsenen verstehen, weil wir es verlernt haben. Kinder bemerken all die Kleinigkeiten, von denen manch einer glaubt, sie würden es nicht tun. Kinder verfügen über einen gut funktionierenden Instinkt, der sie nie im Stich lässt. Und sie ordnen sich unter und respektieren die Hierarchie in der Familie. Nur eines fällt Kindern schwer: Zwischen Gut und Böse zu unterscheiden, weil sie zuerst einmal immer an das Gute glauben. Böse Dinge sind für sie unter dem Bett, verstecken sich in der Dunkelheit. Geister, Krankheiten und Tod sind für Kinder böse, nicht aber ihre Eltern. Also versuchen Kinder, wie Tammy und ich es waren, sich bestimmte ›böse‹ Dinge ›gut‹ zu denken. Sie suchen nach Antworten und wollen einfach nicht wahrhaben, dass ihnen durch ihre Eltern Böses widerfährt. Wenn Vater meine Schwester liebte, fasste sie das auch als Liebe auf, beziehungsweise wollte es so auffassen. Und auch wenn sie es nicht mochte, suchte sie dennoch immer das Gute darin.
Zum damaligen Zeitpunkt ging es unseren Eltern finanziell nicht so schlecht, wie wir immer dachten. Vater profitierte, wie bereits erwähnt, von den Beziehungen der Frau eines seiner Arbeitskollegen, die ihn mit verbilligtem Alkohol versorgte. Und obwohl Mutter sich immer ein Fernsehgerät und einen Kühlschrank gewünscht hatte, wurde das meiste Geld in die Alkoholsucht meines Vaters investiert. Und wenn Mama wagte, etwas zu sagen, schlug Vater zu und das Thema war vom Tisch. Ich schwor mir damals immer wieder, niemals mit einem Menschen so umzugehen, wie es mein Vater tat. Ich verabscheute ihn für jeden dieser Schläge. Und egal ob es uns Kinder oder Mutter betraf, der Hass auf unseren Vater wuchs mit jeder Handgreiflichkeit.
Tammys Leistungen in der Schule wurden in dieser Zeit immer schlechter und sie bekam fast täglich Ohrfeigen, wenn sie ihre schlechten Zensuren nach Hause brachte.