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GÄSTEBUCH / KOMMENTARE ZU AUTOR

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Kommentare

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  • Frank Heitkamp (Mittwoch, 11. Januar 2017 22:46)

    Ich habe das Buch über Captain Smith angelesen und werde es zu Ende lesen. Die Stimmungsbilder sind faszinierend, die Personen sind in ihren Charakteren sehr gut dargestellt. E. J. Smith ist hier nicht der Schuldige sondern der Captain, der er war, ein Offizier (Reserve) und Gentleman. Die Historie ist gut recherchiert. Der Schreibstil ist sehr anspruchsvoll. Ich habe mich lange mit der RMS Titanic beschäftigt, daher kenne ich die Historie sehr gut. Viel Erfolg wünsche ich dem Autor, Herrn Brunner! Frank Heitkamp

  • DoRo MoRo (Freitag, 24. Juni 2016 12:31)

    Habe gerade gelesen, dass Ihre "Cryptanus-Reihe" vertont wird. Das wird sicherlich spannend.
    Und auf die Lebensgeschichte des Titanic-Käpt'ns freue ich mich auch schon sehr.

  • Friedhelm Brandt (Samstag, 21. November 2015 19:57)

    Hallo lieber Wolfgang,
    ich habe mich über deinen Gästebucheintrag richtig gefreut!
    Gerade lese ich in deinem Buch "KIM SCHEEPER UND DAS WEINEN DER ZEIT".
    Es ist spannend und voller Wunder-ein Kleinod,wertvoll und excellent!

    Ich freue mich auf unsere weitere Zusammenarbeit!

    Liebe Grüße,
    Friedhelm

  • G. Neumann (Dienstag, 27. Oktober 2015 13:30)

    Sehr informative Seite.

    Ihre Cryptanus-Trilogie hat mich sehr fasziniert, zumal ich selbst einmal ein Nahtod-Erlebnis hatte.
    Vielleicht schaffe ich es einmal, Sie bei einer Lesung zu besuchen. Ich würde mich sehr freuen, Sie einmal persönlich kennenzulernen.

    Ein Fan

    G. Neumann

  • Silke Hacker (Donnerstag, 20. August 2015 13:05)

    Lieber Herr Brunner,

    ihre Bücher sind Spitzenklasse! Ich kann gar nicht erwarten, bis es Neues von Ihnen gibt.
    Ihre Cryptanus-Reihe steckt voller Philosophie und Hoffnung. Ich kann Ihnen gar nicht genug für diese Denkanstösse danken.

    Ganz liebe Grüße aus dem Schwarzwald sendet Ihnen

    Silke Hacker

  • Stefan Nickel (Freitag, 29. Mai 2015 14:50)

    Eine wirklich interessante Seite, die neben vielen Informationen auch ganz klar zeigt, wie abwechslungsreich Ihre Bücher sind.
    Als großer Fan Ihrer Geschichten bin ich schon auf die zukünftigen Geschichten aus Ihrer Feder gespannt. Ich wünschte, es gäbe mehr solcher Autoren, die sich nicht dem oftmals uninspirierten
    Mainstream anpassen. Mein Respekt vor Ihrer Arbeit.

  • Vero KAa (Donnerstag, 02. April 2015 09:31)

    Würde gern mal zu einer Lesung erscheinen, aber es ist leider nicht gerade um die Ecke. Wünsche aber viel, viel Erfolg.

  • Friedhelm Brandt (Montag, 20. Januar 2014 14:07)

    Hallo Wolfgang,
    ich bin gerade vom Siemensrechner aus ins Gästebuch gegangen.
    Der Link auf deine Homepage funktioniert !!

  • Friedhelm O. Brandt (Mittwoch, 09. Oktober 2013 19:58)

    Ich freue mich auf deine Lesung bei mir im Wohnatelier "Schloß Styrum".

    Das wäre am 11 Jan.2014.
    Die Uhrzeit ist noch nicht festgelegt,hättest du da einen Vorschlag?

    Gestern war ich bei einer Stadtkonferenz über unseren Ortsteil Mülheim Styrum.
    Dort wurde über eine Homepage nachgedacht.
    Wenn diese bis dahin steht,so lasse ich den 11 Jan. dort auch erwähnen.

    Deine Homepage wirkt sehr aufgeräumt und ist interessant gestaltet...

    Nun bis bald und liebe Grüße aus den alten Gemäuern von Schloß Styrum.

    Friedhelm

  • Frank Olaf Paucker (Donnerstag, 26. September 2013 13:00)

    Ich dachte, die Seite hätte ich schon lange geliket. Das ist mir jetzt aber wirklich peinlich. Schnell nachgeholt. Eine wirklich sehr schöne Page über Dich und Deine Arbeit. Gruß Frank

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# Taschenbuch:436 Seiten
# Verlag: BoD (erschienen 08.12.2016)

# ISBN-10: 374311898X
# ISBN-13: 978-3743118980

# EUR 14,90

Auch als ebook erhältlich EUR 9,99

Das Abenteuer geht weiter:
Während Kim und ihre Freunde auf dem Wasserweg von Deutschland nach Polen reisen, tritt die Ewigkeit in den Vordergrund, um, wie zuletzt die Zeit, ihre Hilfe im Kampf um die Erde anzubieten. 
Die Geschöpfe aus dem Bestiarium beziehen Stellung in der Auseinandersetzung um das Wohl der Erde und der Menschheit. Die Armeen rüsten sich für den Kampf. Und inmitten dieser Kriegsvorbereitungen erinnert sich Herr Froese an ein Ereignis aus seiner Vergangenheit, das womöglich für einen Sieg ausschlaggebend sein könnte.
Dazu müssten die Kinder allerdings zum Wrack der im Ersten Weltkrieg gesunkenen "Wilhelm Gustloff" gelangen, denn dort verlor Herr Froese einst einen Gegenstand, mit dem die Rettung der Welt gelingen könnte ... 

 

 

"Kim Schepper ist ein anspruchsvolles Jugendbuch, an dem auch Erwachsene ihre Freude haben können."
Bocholter Borkener Volksblatt

 

 

 

Leseprobe:

 

Cornelius sah auf die Uhr und überlegte, ob er früher als geplant ins Bett gehen sollte. Es war kurz vor neun und der Tag war anstrengend gewesen.

Wie schwer auch die Krise im Augenblick sein mag, sie wird durch unseren unabänderlichen Willen, durch unsere Opferbereitschaft und durch unsere Fähigkeiten am Ende trotz alledem gemeistert werden. Wir werden auch diese Not überstehen, drang die Stimme Hitlers aus den Lautsprechern.
Cornelius gähnte und sah noch einmal zum Nebentisch, an dem Kapitän Petersen andächtig den Worten des Führers lauschte.

Ich verschwinde, dachte er und erhob sich mit einem leisen Ächzen, da er seine Verletzung spürte. Im Bett bin ich besser aufgehoben als bei diesen streitsüchtigen Kapitänen, die sich uneinig sind, wie dieses Schiff zu steuern ist.

Er nickte einem der Passagiere flüchtig zu, mit dem er ein paar Worte gewechselt hatte, als sie an Bord der Wilhelm Gustloff gekommen waren.

Cornelius begab sich zum Treppenhaus und stieg nachdenklich zum B-Deck hinunter. Das Gespräch zwischen den beiden Kapitänen hatte ihn irritiert. Die gegensätzlichen Meinungen, was Kurs und Geschwindigkeit der Gustloff betraf, waren irgendwie besorgniserregend. Cornelius wusste, dass sich außer Petersen und Zahn noch zwei weitere Kapitäne an Bord befanden.

Bleibt bloß zu hoffen, dass die beiden nicht noch eine dritte und vierte Meinung über die Navigation des Schiffes haben.

Er grinste und betrat seine Kabine, wo er instinktiv nach dem Astrolabium auf dem Nachttisch griff, als hätte er es die ganze Zeit vermisst.
„Was für ein Tag“, sagte er laut zu sich selbst, als er sich aufs Bett fallen ließ und den Stern-Nehmer betrachtete. „Was für ein sinnloser Krieg“, setzte er noch hinzu. Im selben Moment wurde die Gustloff von einer dumpfen Detonation erschüttert und ein unheimlich klingendes Donnern ließ Cornelius den Atem anhalten.

„Was ...?“

Er steckte das Astrolabium in die Hosentasche und wollte gerade die Kabine verlassen, als eine zweite Explosion und panische Schreie von Passagieren zu hören waren. Cornelius riss die Tür auf, verlor das Gleichgewicht und wurde an die gegenüberliegende Wand geschleudert. Dabei fiel das Astrolabium aus seiner Tasche und schlitterte über den Korridor, wo es mit einem leisen Scheppern an eine Kabinentür knallte und, sich zuerst wild wie ein Kreisel drehend, zum Stillstand kam.

Cornelius rappelte sich auf und sah, dass der ganze Korridor bereits mit Menschen überfüllt war.

„Was ist passiert?“, schrie ein vollbärtiger Mann und ging im selben Moment zusammen mit den anderen Passagieren zu Boden, als eine dritte Detonation erfolgte, die von der Mitte des Schiffes zu kommen schien. Eine Frau stolperte über einen am Boden liegenden Mann und fiel dicht neben Cornelius auf die Planken.

„Werden wir etwa angegriffen?“, fragte Froese und half der Frau auf die Beine.

„Keine Ahnung“, gab sie zur Antwort und lief den Gang weiter, bis sie außer Sichtweite war.

„Das sind die Russen“, schrie der bärtige Mann und drängelte sich mit einer Frau und einem Jungen an Froese vorbei. „Ich bin sicher ...“ Immer mehr Menschen rannten in die gleiche Richtung.

Cornelius schloss sich der Menge an. Im Vorbeigehen bückte er sich nach dem Stern-Nehmer, wurde aber von der aufgebrachten Menge hinter sich weitergeschoben, so dass er ihn nicht zu fassen bekam.

Ich werde dieses Ding nachher suchen, dachte er und lief weiter.

Hinter sich hörte er Teller und anderes Geschirr krachend zu Boden fallen. Ein laut bellender Schäferhund überholte Cornelius und versuchte, zwischen den unzähligen Menschenbeinen Richtung Bug zu laufen.

„Minen!“, vernahm Cornelius eine hysterische Stimme.

Das unvermittelte Schrillen lauter Alarmglocken ließ die angsterfüllten Passagiere zusammenzucken.

„Wir wurden von Torpedos getroffen“, kreischte ein anderer Mann hinter Cornelius.

Das Rumpeln der Maschinen hörte schlagartig auf und der Korridor war nur noch vom Lärmen der schreienden Menschen und einem gespenstischen Knarzen erfüllt.

„Wo ist der Ausgang?“, schrie eine Frau und raufte sich die Haare.

„Wo ist mein Kind?“, rief eine andere.

Die Rufe der Flüchtenden wurden immer lauter und panischer.

„Fliegeralarm! Fliegeralarm!“

„Meine Schwimmweste ... wo ist meine Schwimmweste?“

Das Licht fiel kurzzeitig aus, ging wieder an und flackerte, bevor es endgültig erlosch.

Cornelius meinte zu spüren, wie sich das Schiff neigte und Schlagseite bekam. Als er seine Augen auf den Boden richtete, bemerkte er ein schmales Rinnsal Wasser.

Wir sind getroffen!, schoss es Cornelius durch den Kopf. Die Gustloff wurde beschädigt, von was auch immer.

Er hörte einen verzweifelten Schrei und plötzlich geriet der Strom der Flüchtenden ins Stocken. Cornelius wurde von den nachkommenden Passagieren gegen die Körper der vor ihm stehengebliebenen Menschen gedrückt.

„Was ist los?“, fragte er seinen Vordermann.

In der Dunkelheit konnte man die eigene Hand nicht mehr vor Augen sehen.

„Weiß nicht“, antwortete der Mann knapp.

Es wurde plötzlich ruhiger im Korridor, als wüssten die Menschen, dass ihnen hysterisches Schreien auch nicht weiter hilft.

„Die Tür ist zugefallen“, ertönte eine dunkle Stimme von vorne. „Sie klemmt, wir brauchen etwas, um sie aufzustemmen.“

Ein gedämpftes Klirren war zu hören, das von einem sanften Murmeln abgelöst wurde, das Cornelius an einen Gebirgsbach erinnerte.

„Wasser!“, schrie ein Mädchen. „Da kommt Wasser in den Flur. Das Schiff geht unter!“

Froese spürte, wie es nass an seinen Füßen wurde. Das Glucksen wurde lauter und verwandelte sich zusehends in ein Rauschen. Dicht neben ihm wurde ein Feuerzeug angezündet und für Sekunden blickte Froese in vor Angst verzerrte Gesichter, bevor die Flamme wieder ausging.